Aktuelles der UBG Edling

 03.02.2020 - Pressebericht der UBG Edling zur Veranstaltung „Die Gemeinwohl-Ökonomie - ein ethisches Wirtschaftsmodell“

Kann die Gemeinwohl-Ökonomie auch ein Konzept für Kommunen sein?

Die UBG Edling mit ihrem Bürgermeisterkandidaten Florian Prietz fordert für die Kommunalpolitik unter anderem Transparenz und Mitentscheidungsmöglichkeiten für Bürgerinnen und Bürger sowie eine ökologisch-nachhaltig Ausrichtung.

Zwei Punkte, die sich in den Grundsätzen der Gemeinwohl-Ökonomie (GWÖ) wiederfinden. So ist die Idee zu einer Vortragsveranstaltung mit den beiden GWÖ-Beratern Albert Bernstetter und Werner Furtner entstanden, die am vergangenen Dienstag 28.01.2020 im Edlinger Krippnerhaus stattfand. Circa 50 interessierte Bürgerinnen und Bürger folgten der Einladung.

Angetrieben von diversen Missständen unseres jetzigen Wirtschaftssystems wie zum Beispiel eine große Ungleichverteilung von Besitz, zu große Macht von Konzernen über die Politik oder einem Leben auf Kosten unserer Kinder und Enkel, versucht die Gemeinwohl-Ökonomie ein Umdenken in Politik, Wirtschaft und Bevölkerung zu erreichen.

So soll die Stärke einer Wirtschaft nicht mehr am Bruttoinlandsprodukt, an Gewinn und Rendite gemessen werden, sondern an ihrem Gewinn fürs Gemeinwohl. Nicht mehr die Wirtschaft soll Mensch und Umwelt bestimmen und ausbeuten, sondern die Wirtschaft soll Mensch und Umwelt dienen.

Die Lebensqualität der Menschen zeigt sich nicht in blanken Wirtschaftszahlen. Werte wie Nachhaltigkeit, Gerechtigkeit, Umweltschutz sind für die Lebensqualität der Menschen genauso von Bedeutung wie ein gutes soziales Miteinander oder ehrenamtliches Engagement.

 Die Werte, nach denen die GWÖ handelt, sind

-         Menschenwürde,

-         Solidarität und Gerechtigkeit,

-         ökologische Nachhaltigkeit sowie

-         Transparenz und Mitentscheidung.

Für Kommunen könnte eine Ausrichtung der Politik nach den Werten der Gemeinwohl-Ökonomie eine Stärkung der Gemeinschaft aller Bürgerinnen und Bürger und der angesiedelten Unternehmen und Erzeuger bringen. Bei Ausschreibungen und Projekten sollte eine Förderung regionaler Bezugsquellen oder Dienstleistungen im Vordergrund stehen, nicht nur das kostengünstigste Angebot sollte den Zuschlag bekommen. Es könnten demokratische und solidarische Bürgerbeteiligungskonzepte etabliert werden. Dies würde unter Umständen auch eine anziehende Wirkung auf Neubürger und Neu-Unternehmen haben, die Wert auf Nachhaltigkeit legen.

Die Gemeinde Kirchanschöring im Landkreis Traunstein hat sich bereits auf den Weg zur Gemeinwohl-Ökonomie-Gemeinde gemacht. So wurde in Kirchanschöring beispielsweise ein Elektroauto angeschafft, das die Verwaltung für Dienstfahrten nutzt, am Wochenende aber auch Bürgerinnen und Bürgern zur Verfügung gestellt wird. Sämtliche kommunale Gebäude wurden mit PV-Anlagen ausgestattet, zusätzliche Energie wird aus Hackschnitzelfernwärme oder Ökostrom-Anbietern bezogen. Lebensmittel für Kantine oder bei Veranstaltungen werden ausschließlich von regionalen Bio-Anbietern gekauft, ein striktes Abfall-Trenn-Konzept wurde eingerichtet und die gesamte Straßenbeleuchtung wurde auf LED-Technik umgestellt.

Aufbauend auf den Werten Menschenwürde, Solidarität, ökologische Nachhaltigkeit, soziale Gerechtigkeit sowie Mitbestimmung und Transparenz könnte auch die Gemeinde Edling ihre Einrichtungen und Organisationen, ihr aktives Tun und die Wirkungen des Handeln durchleuchten und sich auf den Weg zur Gemeinwohl-Ökonomie-Gemeinde machen.

Die UBG Edling will sich hierfür stark machen und im Gemeinderat das Konzept der Gemeinwohl-Ökonomie vorstellen und dafür werben.

Jeder Einzelne kann sich aber auch für ein solidarischeres und nachhaltiges Handeln einsetzen. Bei der Regionalgruppe Alt-Landkreis Wasserburg finden Interessierte unter https://bayern.ecogood.org/altlandkreis-wasserburg/ weitere Infos. Hinweisen möchten wir an dieser Stelle noch auf eine Veranstaltung der GWÖ Gruppe Wasserburg am 12.02.2020: „Enkeltauglich leben“ sowie auf die nächste Bürgerwerkstatt der UBG Edling zum Thema „Verbesserung der Verkehrssituation in Edling und den umliegenden Ortsteilen“ am 28.2.2020 um 19:30 Uhr im Edlinger Krippnerhaus.. Alle interessierten EdlingerInnen sind herzlich eingeladen.

 (Pressemitteilung der UBG Edling)     


Link zum Artikel der Wasserburger Stimme: hier


26.01.2020 - Antrag der UBG Edling an den Gemeinderat (Sitzung vom 16.01.2020)



























(Hinweis: da dieser Antrag durch Herrn Bgm. Schnetzer in den nicht öffentlichen Teil der Gemeinderatssitzung gelegt wurde, haben wir aus Gründen der Diskretion einige Passagen geschwärzt; sobald der Inhalt von der Gemeinde öffentlich freigegeben wird, werden wir die geschwärzten Passagen entfernen)


26.01.2020: Ergebnisbericht der 1. Edlinger Bürgerwerkstatt

Klare Aufträge der Bürger zur „Schaffung einer attraktiveren Ortsmitte“ 

Aufarbeitung der 1. Bürgerwerkstatt abgeschlossen; erste Schritte werden in die Wege geleitet 

Wie sie bereits in unserem Presseartikel vom 21.11.2019 lesen konnten, fand am 15.11.2019 eine gut besuchte Veranstaltung unter dem Namen „1. Edlinger Bürgerwerkstatt – Wie schaffen wir eine attraktive Ortsmitte?“ statt. Jetzt haben die Verantwortlichen der UBG Edling um Ihren Bürgermeisterkandidaten Florian Prietz die Beiträge und Ergebnisse der Veranstaltung analysiert und zusammengefasst. Zudem wurden bereits Aufträge ab- und teilweise sogar schon in die Wege geleitet. Folgende Fragen galt es von den Besuchern zu beantworten: 

1. „Räumlicher Umgriff - Was meinen wir eigentlich, wenn wir von Ortsmitte reden?“ 

Von sehr vielen TeilnehmerInnen wurde der Bereich Rathaus, Bolzplatz, Feuerwehr, Pfarrheim, Kirche, Rund um die Banken und das ehemalige Wurm-Areal als Ortsmitte definiert. Geschlossen war man sich hier einig, dass es unbedingt notwendig sei, diesen Bereich als Ortsmitte zu bewahren bzw. wieder aufzuwerten, um langfristig den dörflichen Charakter für Edling zu erhalten. Einer Meinung war man sich darin ebenfalls, dass die Gemeinde in diesem Bereich unbedingt investieren sollte, um wieder einen attraktiven zentralen Treffpunkt zu erschaffen. Bedauerlicher Weise musste aber auch festgestellt werden, dass der ein oder andere bereits den Bereich Penny, Elektro Park Weiß und Edeka als Ortsmitte betrachten, da diese Geschäfte einer der wenigen Orte sind, an denen sich die BürgerInnen noch regelmäßig treffen und austauschen. Im Dorf steht uns diese Möglichkeit derzeit leider nicht mehr zur Verfügung. Einzelne TeilnehmerInnen empfinden erschreckender Weise sogar, dass Edling eigentlich gar keine Ortsmitte mehr hat. 

2. „Ortsmitte für alle Generationen – Was unterscheidet die Bedürfnisse? Was verbindet die Generationen?“

Die TeilnehmerInnen haben beinahe alle den Wunsch nach einem Wirtshaus, Café oder einer Eisdiele geäußert, einem Ort, an dem die Generationen zusammenkommen und zusammen Zeit verbringen. Außerdem wurden öffentliche Spielmöglichkeiten, wie z.B. Schach, Boule oder Boccia und ein öffentlicher Spielplatz für Kleinkinder im Zentrum gewünscht. An diesen Orten können die Bürger dann zusammen spielen, den anderen zuschauen oder einfach nur verweilen. Die Schaffung von gemeinschaftlichen Bürgerprojekten, um den Ortskern zu gestalten, wurde ebenfalls als Wunsch geäußert. Zudem kam der Vorschlag der Schaffung eines Repair-Cafés. 

3. „Ortsbild, Gestaltung, Ästhetik – Wie muss die Ortsmitte gestaltet sein, dass Sie als attraktiv empfunden wird und zum Bleiben einlädt?“

Bei dieser Fragestellung wurden eindeutig am meisten Antworten und Vorschläge gebracht. So wünschen sich die BürgerInnen, dass die Ortsmitte grüner wird. Dies soll durch Bäume, Büsche und Blumen erfolgen. Auch in diesem Punkt wurde wiederholt, dass ein Wirtshaus, ein Café oder eine Eisdiele die Attraktivität sehr erhöhen würde. Die Schaffung eines Veranstaltungsmittelpunkts in der Ortsmitte wäre ebenfalls ein großer Wunsch. Der Rathausplatz bzw. der gesamte Bereich Bolzplatz, Feuerwehr und Rathausplatz sollte neu und zukunftsfähig überplant werden. Im Zuge dieser Planung sollte laut der TeilnehmerInnen auch eine hellere Straßenbeleuchtung eingeführt werden. Von einigen TeilnehmerInnen wurde angesprochen, dass es mehrerer Sitzmöglichen und entsprechend Abfalleimer bedarf, um dort auch gerne zu verweilen. Die Parkplatzsituation im Zentrum wird ebenfalls als veränderungsbedürftig empfunden. Der ein oder andere hat den Wunsch nach einem Dorfladen in der Verbindung mit einem Café im Zentrum Edlings geäußert.

4. „Verweilen, Aufenthaltsqualität – Was lädt zum Verweilen ein?“

Auch unter dieser Frage wurde die Forderung nach mehr „Grün“, mehr einladenden Sitzmöglichkeiten und zentralen Events vom Großteil der BürgerInnen gestellt. Unter zentralen Events war die Idee, dass dies Veranstaltungen „von Edlingern für Edlinger“ sind, wie es zum Bespiel das jährliche Kirta-Fest bereits ist. Andere hier genannte Beispiele waren ein wöchentlicher Bauernmarkt-Tag, saisonale Events, ein Dorffest mit Food-Trucks, Kunsthandwerk usw., Edlinger Silvester, regelmäßigeres Hofkino für Alt und Jung … Eine für die Gemeinde Edling als Großereignis einzustufende Veranstaltung wie das Gmoafest und der Gmoafasching müssen aber ebenfalls unbedingt erhalten und gefördert werden, da diese bereits heute einen sehr großen Anteil am Edlinger Dorfleben haben.

5. „Kultur, Lebendigkeit, Geschehen, „Bespielen“ – Was muss in der Ortsmitte angeboten werden, was sollte passieren?“

An diesem Tisch wurde von den BürgerInnen genannt, dass die Parksituation in der Harter Straße rund um die Banken und die Apotheke unbedingt analysiert und verbessert werden sollte. Zudem war es ein Wunsch, dass man sich doch mal Gedanken machen sollte, ob es nicht möglich wäre, den Durchgangsweg vom Rathaus Richtung Krippnerhaus bzw. Bahnhof zu beleuchten. Ggf. müsste die Gemeinde hier mit dem Eigentümer in Verhandlungen treten. Der Bereich rund um das Rathaus soll aus Sicht der BürgerInnen wesentlich interessanter gestaltet werden. Ein Café, ein Kiosk oder eine Eisdiele, mehr einladende Sitzgelegenheiten am Rathausplatz und um den Bolzplatz, das Aufstellen einer Ortskarte, die Gemeinde-Schaukästen an einem „helleren Ort“ platzieren und auch mit entsprechend mehr interessanter Information befüllen. In diesem Zusammenhang wurde auch der Wunsch geäußert, dass doch allen örtlichen Vereinen und Gruppen, bei Wunsch, ein entsprechender Bereich in einem zentralen Schaukasten zur Verfügung gestellt wird. Für den Betrieb eines Dorf-Cafés o.ä. wurde vorgeschlagen, eine Bürgergenossenschaft ins Leben zu rufen. Da der Gemeinde für die Veranstaltungen im Herbst und Winter mit dem Krippnerhaus ein sehr gutes Gebäude zur Verfügung steht, waren sich die Teilnehmer großteils einig, dass dies erhalten bleiben muss, aber eine Renovierung und ggf. Erweiterung für die Zukunft eine sinnvolle Investition wäre.

6. „Infrastruktur – Was sollte in der Ortsmitte vorhanden sein?“

Den teilnehmenden BürgerInnen war es bei dieser Frage sehr wichtig, dass in der Ortsmitte unbedingt alle Wege kinderwagen-, rollstuhl- und rollatorgerecht sind und auch die öffentlichen Gebäude diesen Ansprüchen genügen müssen. Die Schaffung eines öffentlich WCs nahe dem Friedhof mit Öffnungszeiten auch außerhalb der Gemeindesprechzeit wurde gewünscht. Für Radfahrer könnte in der Ortsmitte eine E-Bike Ladestation geschaffen werden. Die allgemeine Verkehrssituation an der Hauptstraße v.a. an Schule, Kirche und Klosterkindergarten brennt allen Teilnehmern unter den Nägeln. Hier wurden Zebrastreifen, Ampellösungen und Mittel zur Verkehrsberuhigung gefordert. Auch über ein Ruf-Bus-System sollte ebenfalls nachgedacht werden, um auch Ortsteile wie Roßhart oder Steppach besser an die Ortsmitte anzubinden.

7. „Verkehr, Mobilität, Barrierefreiheit – Wie sollte der Autoverkehr geleitet werden? Fußgängerbereiche, verkehrsberuhigte Zonen, barrierefreie Fußgängerwege, Öffentlicher Nahverkehr, Mitfahrbankerl …“

Die Umwidmung der Hauptstraße von einer Kreis- zu einer Gemeindestraße wurde bei dieser Frage notiert, da man dann ggf. bei Gemeindehoheit leichter auf die Wünsche wie Zebrastreifen, Ampel oder Verkehrsberuhigung eingehen könnte. Als mögliche verkehrsberuhigende Maßnahme wurde die Forderung nach einer kompletten 30 Zone in der Ortsmitte gestellt. Ebenfalls wurde die Schaffung eines Ruf-Bus-Systems, wie in der Nachbargemeinde Pfaffing bereits erfolgreich installiert, um auch Ortsteile wie Roßhart oder Steppach besser an die Ortsmitte anzubinden, gefordert, sowie die Schaffung einer Buslinie direkt, ohne Umsteigen, nach Wasserburg. Hier sollte die Gemeinde ggf. darüber nachdenken, ob nicht eine Einbindung in den Stadtverkehr Wasserburg sinnvoll wäre. Zum Thema barrierefreie Fußwege wurde noch ergänzt, dass die Gemeinde doch bitte wieder dafür sorgen solle, dass die Pfosten auf den Gehwegen der Harter Straße instandgesetzt werden, um das Parken auf dem Gehweg zu unterbinden.

Bewertung und Analyse der Vorschläge durch die UBG Edling:

Die UBG Edling hat nun die Vorschläge analysiert und erste Bewertungen vorgenommen. Nachdem ein Großteil der BürgerInnen die Ortsmitte der Gemeinde Edling noch immer im Bereich zwischen Rathaus und Kirche sieht, ist der Auftrag aus der Bürgerwerkstatt klar. Die Gemeinde soll dafür sorgen, dass die Attraktivität wieder steigt und sich die EdlingerInnen wohlfühlen. Der größte Wunsch der teilnehmenden Personen ist, dass Edling in der Ortsmitte ein Café, ein Wirtshaus, eine Eisdiele oder einen Dorfladen bekommt. Dieser Ort soll ein Treffpunkt für Jung und Alt werden. Diesen Wunsch unterstützt die UBG Edling vollumfänglich und wird diesen gemeindepolitisch vertreten, um mittelfristig eine positive Lösung herzustellen. Neben diesem Wunsch wurde häufig genannt, dass der Bereich rund um das Rathaus und das Feuerwehrhaus sowie der Bolzplatz attraktiver gestaltet werden sollten. Hier sollen einladendere Sitzmöglichkeiten, mehr „Begrünung“ und Flächen zum Bespielen z.B. Spielplatz für Kleinkinder geschaffen werden. Diese Vision unterstützt die UBG Edling gänzlich, ist sich aber bewusst, dass neben den genannten Interessen auch noch die der Feuerwehr, der Schule, der Vereinsgemeinschaft und wahrscheinlich auch noch anderer Gruppen berücksichtigt werden müssen. Aus Sicht der UBG wäre es hier mittelfristig sinnvoll, den gesamten Bereich durch ein Planungsbüro überplanen zu lassen und dadurch möglichst alle Bedürfnisse einzuarbeiten und zu berücksichtigen. Viele der anwesenden BürgerInnen würden es begrüßen, wenn es neben dem Gmoafest und Gmoafasching auch immer wieder kleinere Veranstaltungen „von Edlingern für Edlinger“ wie beispielsweise das Kirta-Fest geben würde. Auch ein wöchentlicher Bauernmarkt-Tag wurde genannt. Dieser Entwicklung steht die UBG Edling sehr positiv gegenüber und wird versuchen, die Entwicklung in der Gemeindepolitik zu unterstützen und entsprechend zu beeinflussen. Ebenfalls spielt das Thema Verkehr bei den Edlingerinnen und Edlingern eine bedeutende Rolle. In diesem Zusammenhang wurde immer wieder betont, dass es sehr wichtig ist, dass alle Gehwege und auch öffentliche Bereiche und Gebäude kinderwagen-, rollstuhl- und rollatorgerecht sind. Außerdem ist es für die Edlingerinnen und Edlinger wichtig, dass sich die Verkehrssituation bzgl. Geschwindigkeitsregulierung und Querungshilfen verbessert. Neben diesen analysierten Wünschen, wurden wie oben bereits aufgeführt, auch noch viele andere wichtige Dinge genannt. Die UBG Edling nimmt diesen Bürgerauftrag sehr ernst und musste daher Prioritäten setzen.

Weitere Schritte:

Als ersten Schritt aus der Bürgerwerkstatt veranlasst die UBG Edling durch einen offiziellen Antrag in der Gemeinderatsitzung vom 16.01.2020 den Gemeinderat dazu, Herrn Bürgermeister Schnetzer den Auftrag zu erteilen, dass sich dieser zeitnah mit dem neuen Mieter des Gebäudes in der Harter Straße 2 (derzeit FightClub) in Verbindung setzt und mit diesem abstimmt, ob vielleicht in Zusammenarbeit zukünftig in diesem Gebäude eine Café für die Edlingerinnen und Edlinger entstehen könnte.

Der zweite bereits in die Wege geleitete Schritt, ist die Durchführung einer 2. Bürgerwerkstatt zum Thema „Verbesserung der Verkehrssituation in Edling und den umliegenden Ortsteilen“. Diese findet am 28.02.2020 um 19:30 Uhr im Krippnerhaus in Edling statt und hat das Ziel, die Problembereiche in Edling zu sammeln, um anschließend damit an die Gemeinde herantreten zu können und nachhaltig eine Verbesserung zu erreichen.

Weitere Schritt werden folgen.

Außerhalb des Themenbereichs „Ortsmitte“ wurden folgende Punkte genannt:

·        Aufwertung der Viehauser Kiesgrube für Edlinger Bürgerinnen und Bürger

·        Weg durch das Brandmaier Holz (Verbindungsweg nach Gschwendt) aufwerten

·        Geh- und Radwege an der Römerstraße

·        Anbindung der Fischsiedlung ans Busnetz


Zusammenfassung Fotoprotokoll:

 



Fotoprotokoll der Arbeitspapiere:

 

21.01.2020 : „Gemeinwohl-Ökonomie - Ein ethisches Wirtschaftsmodell“ - Pressemitteilung

Gemeinwohl-Ökonomie – ein faires und zukunftsorientiertes Modell für Edling

UBG Edling veranstaltet Informationsvortrag

Die Werte „Menschenwürde, Solidarität, Ökologische Nachhaltigkeit, Soziale Gerechtigkeit und Demokratische Mitbestimmung & Transparenz“ sind die Grundwerte der Gemeinwohl-Ökonomie. Diese Werte gewinnen immer mehr an Bedeutung, wie eine Studie der Bertelsmann Stiftung aufzeigt. Darin äußern beinahe 90% der Deutschen, dass Sie sich eine neue Wirtschaftsordnung wünschen würden. Diesem Wünsch könnte die Gemeinwohl-Ökonomie entsprechen, denn Sie bietet eine starke Alternative zur Markt- und zentralen Planwirtschaft. In der Gemeinwohl-Ökonomie werden Wirtschaft, Ethik, Demokratie, Gender und Ökologie zu einem ganzheitlichen Ansatz zusammengedacht und nicht nur theoretisch, sondern bereits auch praktisch umgesetzt.

Da sich die UBG Edling diese Werte ebenfalls auf Ihre Fahnen geschrieben hat, findet Sie die Ansätze der Gemeinwohl-Ökonomie sehr interessant und zukunftsfähig und lädt daher zur Informationsveranstaltung

am Dienstag, 28.01.2020

um 19:30 Uhr

ins Krippnerhaus in Edling ein.

Als Referenten konnten die Herren Werner Furtner und Albert Bernstetter, Gründer der Gemeinwohl-Ökonomie Regionalgruppe Altlandkreis Wasserburg, gewonnen werden.

Sie werden in Ihrem Vortrag die Grundzüge der Gemeinwohl-Ökonomie allen TeilnehmerInnen näherbringen. Zudem wird aufgezeigt wie eine Kommune wie Edling ebenfalls die Form der Gemeinwohl-Ökonomie leben und dadurch eine Vorreiterstellung haben und Vorbild für die Edlinger BürgerInnen sein könnte. 

(Pressemitteilung der UBG Edling)

Link zum Artikel der Wasserburger Stimme: hier 


28.12.2019 - UBG lädt Edlinger Bürgerinnen und Bürger zur Infoveranstaltung „Die Gemeinwohl-Ökonomie - Ein ethisches Wirtschaftsmodell“ ein























28.12.2019 - UBG unterstützt die Petition der Interessengemeinschaft Edlinger Wasser

Nachdem nun von Seiten der Gemeinde Edling alle Register gezogen wurden, um mit Argumenten zu verhindern, dass der von der Firma Meggle eingereichte Antrag auf Förderung von 3. Mio. m³ Wasser pro Jahr über eine Laufzeit von 20 Jahren im Landratsamt genehmigt wird, hat nun die Interessengemeinschaft Edlinger Wasser eine Petition zu diesem Antrag ins Leben gerufen. Diese wird von der UBG Edling in vollem Umfang unterstützt. 

Aus diesem Grund rufen wir alle Edlingerinnen und Edlinger zur Teilnahmen an der Petition auf !!!

Weitere Infos hierzu finden Sie unter: Informationen zur Petition

Direkt zur Petition gelangen Sie hier: Teilnahme an der Petition

Unterschriftenlisten liegen an folgenden Stellen aus:

- Gemeindeverwaltung

- Schreibwaren Akzente

- Genußladerl

- Maier Martin Bauelemente


19.11.2019 - Pressebericht zur 1. Edlinger Bürgerwerkstatt - „Wie schaffen wir eine attraktive Ortsmitte?“


„In Edlings Ortsmitte gibt es viel zu tun“

UBG Edling sammelt Wünsche und Ideen von Edlingerinnen und Edlingern

Am Freitag, den 15.11.2019 kamen rund 60 interessierte Edlingerinnen und Edlinger im Krippnerhaus zusammen um an der von der UBG Edling initiierten 1. Edlinger Bürgerwerkstatt zum Thema „Wie schaffen wir eine attraktive Ortsmitte? “ teilzunehmen.

Florian Prietz, Bürgermeisterkandidat der UBG, begrüßte die Gäste der Bürgerwerkstatt und machte deutlich, warum ihm das Thema Ortsmitte und die direkte Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger am Herzen liegt. Um den Anwesenden nochmals seine Idee der Schaffung einer Bürgerwerkstatt zu verdeutlichen gab er folgende Definition bekannt: „Die Bürgerwerkstatt Edling stellt ein Beteiligungsverfahren dar, welches allen Bürgern der Gemeinde Edling offensteht. Es soll sicherstellen, dass alle Ideen und Wünsche zur Gestaltung eines Themenbereiches gesammelt und in die Diskussion aufgenommen werden. Es ist beabsichtigt, eine Lösung auf Basis einer breiten Mitwirkung der Bürgerinnen und Bürger zu finden. In der Zusammenarbeit sollen Zielvorstellungen entwickelt und so die Basis für eine Neuplanung und/oder Veränderung vorbereitet werden.“

Die Moderation der Veranstaltung übernahm anschließend das UBG Vorstandsmitglied Reinhold Graf. Der Organisationsberater und geübte Moderator erläuterte zunächst die Rahmenbedingung und Spielregeln des Workshops. Des Weiteren stellte er folgende Themenbereiche vor:

· Räumlicher Umgriff – Was meinen wir eigentlich, wenn wir von Ortsmitte reden?

· Ortsmitte für ALLE Generationen – Was unterscheidet die Bedürfnisse? Was verbindet die Generationen?

· Ortsbild, Gestaltung und Ästhetik – Wie muss die Ortsmitte gestaltet sein, dass Sie als attraktiv empfunden wird und zum Bleiben einlädt?

· Verweilen und Aufenthaltsqualität – Was lädt zum Verweilen ein?

· Kultur, Lebendigkeit, Geschehen, Bespielen – Was muss in der Ortsmitte angeboten werden; was sollte passieren?

· Infrastruktur – Was sollte in der Ortsmitte vorhanden sein?

· Verkehr, Mobilität, Barrierefreiheit – Wie sollte der Autoverkehr geleitet werden? Fußgängerbereiche; verkehrsberuhigte Zonen; Barrierefreie Fußgängerwege; Öffentlicher Nahverkehr

In drei jeweils 20minütigen Runden sammelten sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer an sogenannten Themen-Tischen, an denen sie ihre Gedanken zum jeweiligen Thema ausdrücken und schriftlich auf bereitgelegten Papiertischdecken festhalten konnten. Nach Ablauf der 20 Minuten wurden die Tische je nach Interessensschwerpunkten gewechselt, so dass jeder Einzelne zu mehreren Bereichen Ideen, Anregungen, Wünsche und Kritik äußern konnte.

Insgesamt war der Themenabend geprägt von sehr produktivem und respektvollem Austausch unter Edlinger Bürgern - durchaus mit unterschiedlichen Blickwinkeln mehrerer Generationen.

Bereits am Ende der Veranstaltung konnte man auf Grund der vollgeschriebenen Tischdecken festhalten, dass der Abend rund herum gelungen war und das Ziel, die Ideen und Wünsche der Edlingerinnen und Edlinger zum Thema „Ortsmitte“ zusammenzutragen geglückt ist.

Die UBG Edling wird nun alle Ideen und Anregungen aufnehmen, nach Dringlichkeit sortieren (welche Wünsche wurden tatsächlich mehrfach genannt) und weitere Schritte auf dem Weg zur Umsetzung einleiten. Einzelne Punkte können direkt angegangen werden, andere (Groß-)Themen verlangen nach intensiverer Auseinandersetzung und Diskussion, so dass weitere Veranstaltungen mit Bürgerinnen und Bürgern folgen werden.

Bei einem Besuch auf der Homepage der UBG Edling können sich Interessierte zum Stand der Dinge informieren oder unter info@ubg-edling.com auch weitere Anliegen, kreative Ideen und Vorschläge einbringen.


27.10.2019 - Einladung zur 1. Edlinger Bürgerwerkstatt 












27.10.2019 - Florian Prietz Bürgermeisterkandidat der UBG Edling 

Bericht aus der Vorstellungsveranstaltung (Teil 2) (dieser Artikel konnte auf Grund des Gemeinderatsbeschlusses vom 10.10.2019 leider nicht mehr im Gemeindeblatt 11/2019 erscheinen)

… anschließend hat Florian Prietz seine konkreten Ziele und Veränderungsansätze aufgezeigt:

 1.    Transparente Gemeindepolitik und umfassende Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger

Als ersten Ansatzpunkt legte Florian Prietz dar, dass er mehr Transparenz aus den Gemeinderatssitzungen schaffen möchte. So ist es Ihm ein sehr großes Anliegen, dass die Berichterstattung aus dem Gemeinderat zukünftig nicht mehr nur in Stichpunkten erfolgt, sondern im Fließtextstill. ier sollen die Emotionen und Diskussionen aus dem Gemeinderat für die Edlinger Bürgerinnen und Bürger greifbarer werden. Zudem möchte er zukünftig noch genauer prüfen, ob Themen wirklich im nicht öffentlichen Teil einer Gemeinderatssitzung behandelt werden müssen, oder ob es sich nicht doch um ein Thema mit öffentlichem Interesse handelt.

Die Schaffung einer Bürgerwerkstatt nannte Florian Prietz als weiteren wichtigen Ansatz um die Bürgerbeteiligung in Edling zu erhöhen. Hier werden die Bürgerinnen und Bürger von Ihm eingeladen, um über entsprechende Themen zu diskutieren und Lösungsansatz zu erarbeiten. Seine Devise ist es, die Edlinger Bürger bereits in für die Zukunft weitreichende Entscheidungen einzubinden und deren Wünsche und auch sorgen zu hören und wenn möglich auch zu berücksichtigen. Zu ersten Bürgerwerkstatt wurde in diesem Zuge auch direkt eingeladen. Diese findet am 15.11.2019 zum Thema „Ortsmitte Edling“ im Krippnerhaus statt.

Neben diesen beiden Punkten wird Florian Prietz eine regelmäßige Bürgersprechstunde einführen. In diese sind dann alle Bürgerinnen und Bürger herzlich eingeladen, um Ihre persönlichen Anliegen vorzubringen, Themen zu diskutieren und auch Änderungs- oder Verbesserungsvorschläge mitzuteilen.

 2.    Nachhaltiger Schutz der natürlichen Lebensgrundlagen

Das Thema der kommunalen Energiegewinnung und gleichzeitig Reduzierung des Energieverbrauchs stellt einen wichtigen Teil seiner geplanten Ortspolitik da, weil er in der Gemeinde ein Vorbild für die Bevölkerung sieht. So möchte er noch mehr die kommunalen Dächer für die Gewinnung von Solarenergie nutzen. Zudem betrachtet Florian Prietz es als wichtig an, dass in künftigen Neubaugebieten die Energie- und Wärmeversorgung über Blockheizkraftwerke erfolgen soll. Der bestehende Pauschalvertrag mit EON sollte seiner Aussage nach nicht pauschal voll ausgenutzt werden, auch wenn es natürlich wirtschaftlich völlig egal wäre, sondern trotzdem intensiv auf eine Reduzierung des Stromverbrauchs geachtet werden. Zudem will er stark auf eine Umstellung auf LEDs in der Straßenbeleuchtung drängen, da mit dieser Technik sowohl eine Energieverbrauchreduzierung als auch eine gezieltere und bessere Beleuchtung möglich ist.

Die Einführung eines Energiekonzepts ist in den Augen von Florian Prietz unumgänglich, Eine eventuelle Energieautarkheit ist in seinen Augen auf jeden Fall zu diskutieren

„Das Thema Wasser in Edling ist eine Pflichtaufgabe der Kommune, da dieser die Wasserversorgung der Bürger unterliegt“ und so will Florian Prietz hier auch die Priorität setzen. Die Interessengemeinschaft Edlinger Wasser hat hier bereits eine unglaubliche Arbeit geleistet und in unzähligen ehrenamtlichen Stunden Termine bei Fachanwälten, Wasserwirtschaftsamt der Stadt Wasserburg usw. wichtige Informationen eingeholt. Diesem Engagement gilt an dieser Stelle sein großer Dank. Der präsentierte Ansatz von Florian Prietz sieht vor, nicht nur auf Vorschläge der Firma Meggle und der Stadt Wasserburg zu warten, sondern sich aktiv und offensiv in diesen Prozess einzuklinken, um hier für alle Parteien sichere Lösungen zu finden.

Die gemeindlichen Flächen möchte Florian Prietz als Lebensraum für Insekten und andere Tiere zur Verfügung stellen. Die Zusammenarbeit mit dem Obst- und Gartenbauverein Edling, welcher hervorragende Arbeit in der Gemeinde Edling leistet, möchte er ein Konzept erarbeiten, das langfristig sowohl in Natur- und Artenschutz als auch optisch für die Gemeinde Edling einen Mehrwert bringt.

 3.    Aktive und vorausschauende Ortsentwicklung

„Wie schnell muss Edling in welchen Zeitraum wachsen? Welches Wachstum ist sinnvoll, tragbar und vielleicht auch notwendig? Wie soll unser Dorf im Jahr 2050 aussehen und dastehen?“ Diese Fragen stellte Florian Prietz bei diesem Thema zunächst in den Raum. Zu diesen Themen möchte er zusammen mit den mit den Gemeinderäten und allen interessierten Bürgerinnen und Bürger eine Agenda, eine Vision erarbeiten, wie die Bevölkerung sich die Zukunft vorstellen könnten. Den Gemeinderäten will er in den Gemeinderatssitzungen mehr Zeit für Diskussionen und Austausch verschaffen, um sich mit der Vision von Edling aktiver auseinander setzen zu können. Die Themen Energiekonzept, passendes Verkehrskonzept für Edling und Vorrauschauende Planung bei Kindergarten nannte er als Beispiele. „Mein großes Bestreben ist es Probleme durch eine gute Vorplanung erst gar nicht entstehen zu lassen d.h. ich möchte agieren und nur seltener reagieren müssen.“ So fasste Florian Prietz seine konzeptionelle Herangehensweise zusammen.

 4.    Lebendiges Miteinander

„Edling hat Geschichte und Tradition! Das zeigen der Kirta-Verein, das Gmoafest und der grandiose Film „Butterbrot und Freiheitsliebe“ eindeutig auf. Leider gibt es für die Seele des Orts, nämlich einer Ortsmitte, derzeit keine Planungen, Visionen und Ideen. Wir haben zwar noch die Kirche, zwei Banken, eine Apotheke, einen Blumenladen, einen Indischen-Italiener und einen Friseurladen in der Mitte von Edling, aber sind das wirklich Orte der Zusammenkunft, an denen man auch mal länger verweilen möchte? In meiner Wahrnehmung ganz klar NEIN. Einen Wirt gibt es schon seit Jahrzehnten nicht mehr, der Laden „Beim Nieder“ hat auch schon vor einer gefühlten Ewigkeit zu gemacht. Mit der Bäckerei Berndl hat nun auch 2018 das letzte Lebensmittelgeschäft samt Café im Ortskern von Edling geschlossen. Wie soll es weiter gehen. Wollen wir zuschauen wie nach und nach alle Läden und Geschäfte verschwinden und Edling ein Dorf von anonym nebeneinander her lebenden Menschen, eine Pendler- und Trabantenstadt, wird?“ Dieses Thema beschäftigt Florian Prietz sehr stark. Er durfte in einem lebenswerten Dorf aufwachsen und möchte dies weiterhin so erleben und auch an die nächste Generation weitergeben. „Wir brauchen wieder ein Zentrum, in dem sich die Bürger treffen, um sich auszutauschen, Spaß zu haben und gemeinsam Zeit verbringen.“ So seine klare Aussage. Den anwesenden Bürgerinnen und Bürgern hat er nun einen kurzen Ausschnitt seiner Vision mit Dorfkaffee, Eisdiele, kleiner Parkanlage mit Spielplatz für Kleinkinder und vielen Bänken zum Verweilen für Alt und Jung skizziert.

Zu diesem Thema wird am 15.11.2019 die erste Edlinger Bürgerwerkstatt stattfinden !!!

Den Kreuzungsbereich an der B304 möchte er durch eine sehr hartnäckige Arbeits- und Nachfrageweise mit allen Betroffenen Parteien durch Schaffung einer Ampel- oder Kreisverkehrslösung entschärfen und somit nachhaltig eine Lösung schaffen. Außerdem möchte Florian Prietz die Anbindung von Steppach und Linden mit einem Fuß- und Radweg erreichen.

Im Ort wird er sich dem Thema der Verkehrsberuhigung im gesamten Ortsgebiet widmen und vor allem im Bereich der Hauptstraße intensiv dafür einsetzen. So äußerte er direkt den Vorschlag, die Hauptstraße von einer Kreisstraße zu einer Gemeindeverbindungsstraße zu degradieren. Die Gemeinde wäre dann zwar selbst für den Unterhalt sowie den Winterdienst zuständig, könnte aber im Gegenzug leichter die eigenen Regeln und Wünsche umsetzen . Bezüglich anfallender Mehrkosten fehlen ihm derzeit die Daten, jedoch ist er der Meinung, dass diese durch den Mehrwert für die Edlinger Bürger auf jeden Fall gerechtfertigt sind.

Mit dem Thema Kindergarten und eine hierfür vorausschauende Planung hat Florian Prietz seinen Vorstellungsvortrag beendet. Hier stellte er die Frage, warum bei einem in seinen Augen gut planbaren Thema der Bedarf erst erkannt wird, wenn die Anmeldungen vorliegen. So muss aktuell eine Kindergartengruppe in Räumen der Schule untergebracht werden! Florian Prietz ist der Meinung, die Planungen einer Kindergartenerweiterung hätte schon vor 2 Jahre begonnen werden müssen.

Nach 50 Minuten endete die Vorstellungsrede des Bürgermeisterkandidaten Prietz. Anschließenden konnten sich die anwesenden Bürgerinnen und Bürger in gemütlichem Rahmen zu austauschen und diskutieren und Florian Prietz persönlich kennen lernen.

 


01.10.2019 - Florian Prietz Bürgermeisterkandidat der UBG Edling 

Bericht aus der Vorstellungsveranstaltung (Teil 1) (erschienen im Gemeindeblatt 10/2019)

 

Am Donnerstag, den 19.09.2019 wurde Florian Prietz als Bürgermeisterkandidat der UBG für die Kommunalwahl 2020 vorgestellt. Der 37-jährige Familienvater hat sich zunächst kurz den anwesenden Bürgern vorstellt. Er wohnt mit seiner Familie, Ehefrau Claudia und den beiden Kindern (5 und 7 Jahre) mitten in Edling auf dem Hof seiner Großeltern. Beruflich ist er Angestellter der Volksbank Raiffeisenbank Rosenheim-Chiemsee eG und arbeitet dort als Teamleiter im KundenDialogCenter. 

Seine Motivation, das Amt des Bürgermeisters übernehmen zu wollen, hat Florian Prietz folgendermaßen begründet: „Ich habe in den letzten Jahren festgestellt, dass ich und auch ein Teil der Bürger mit einigen Entwicklung in der Gemeinde Edling nicht ganz glücklich sind. Aus dieser Situation heraus hat sich Ende des Jahres 2018 in mir der Gedanke festgesetzt, in meiner Heimat bzw. für meine Heimat Verantwortung übernehmen zu wollen. Ich habe meinen Kindern gegenüber eine große Verpflichtung, sowohl in Bezug auf die Umwelt als auch auf das Dorf, in dem sie aufwachsen und später vielleicht mit ihren Familien leben werden. Als ein Mensch mit Visionen, die sowohl ein traditionelles und zukunftsfähiges Edling vereinen, habe ich diesen Auftrag für mich erkannt und werde alles tun, um hier positiven Einfluss auf die Entwicklung Edlings zu nehmen. Deshalb möchte ich Bürgermeister der Gemeinde Edling und erster Interessenvertreter und Ansprechpartner für alle Bürgerinnen und Bürger werden.“ 

Anschließend hat Florian Prietz seine konkreten Ziele und Veränderungsansätze aufgezeigt: (siehe Teil 2 des Berichts, der in der Novemberausgabe erscheinen wird)

Veranstaltungshinweis: Die UBG Edling und Ihr Bürgermeisterkandidat werden am 15.11.2019 einen Bürgeraustausch zum Thema „Ortsmitte“ im Krippnerhaus organisieren. Eine Einladung an alle Bürger folgt.


21.09.2019 - Presseartikel zur Vorstellungsveranstaltung des Bürgermeister-kandidaten

 „Vision für Edling gefordert“ (aus dem OVB vom 21.09.2019)

 

20.09.2019 - „Fridays for Future“ in Wasserburg

Einen Tag nach der offiziellen Vorstellung Ihres Bürgermeisterkandidaten für die Kommunalwahl 2020 trafen sich einige Mitglieder der UBG vor dem Rathaus in Wasserburg um die Aktion „Fridays for Future“ zu unterstützen. Die Veranstaltung war sehr informative und interessant.

„UMWELT geht und ALLE an!“





19.09.2019 - Florian Prietz wird als Bürgermeisterkandidat der UBG Edling vorstellt

Am 19.9.2019 hat sich der 37-jährige Florian Prietz im Edling Krippnerhaus offiziell als Bürgermeisterkandidat der UBG Edling vorgestellt. Er ist verheiratet, Vater zweier kleiner Kinder und Angestellter bei der Volksbank Raiffeisenbank Rosenheim Chiemsee eG. Seine Freizeit verbringt er gerne mit seiner Familie und ist nebenher noch als Fußballschiedsrichter aktiv. Zudem hat sich Florian Prietz der eigenen Herstellung von Marmeladen verschrieben, welche er dann am Edlinger Bauernmarkt vertreibt. 
Seine Motivation dieses Amt übernehmen zu wollen, nimmt er aus der Verantwortung, die er seinen Kindern gegenüber sowohl in Bezug auf die Umwelt als auch auf unseren dörflichen Charakter und Tradition sieht. Er möchte sowohl traditionelles als auch zukunftsfähiges Edling vereinen. Politisch möchte er die Gemeinde Edling mit Plan und Vision weg vom Reagieren, hin zum Agieren führen. 
So plant Florian Prietz für eine höhere Transparenz der Kommunalpolitik das Protokoll der Gemeinderatssitzungen mit mehr Leben zu füllen und gleichzeitig die Bürgerinnen und Bürger über sogenannte „Bürgerwerkstätten“ direkt in einen Ideenfindungs- und Lösungsprozess einzubinden. Hier sollen dann alle interessierten Edlingerinnen und Edlinger ihre Meinungen und Ideen frei äußern und diskutieren können. Die erste Bürgerwerkstatt findet bereits am 15.11.2019 zum Thema „Ortsmitte“ statt. Eine feste Bürgersprechstunde wird unter ihm als Bürgermeister ebenfalls fester Bestandteil sein.
Auch der Bereich des nachhaltigen Schutzes unserer Lebensgrundlage liegt ihm sehr am Herzen. So möchte er die Energiegewinnung im Bereich der Solarenergie durch Nutzung der Kommunalen Dächer noch weiter verbessern und gleichzeitig den Energieverbrauch der Gemeinde anpassen. Er sieht hier die Gemeinde in Ihrer Vorbildsfunktion gefordert. Er möchte sich dieser Verantwortung stellen und an Hand eines Energiekonzepts Edling zukunftsfähig aufstellen. Beim Thema Wasserversorgung und den aktuellen Unsicherheiten in der Bevölkerung möchte er aktiv in Zusammenarbeit mit den entsprechenden Behörden, der Stadt Wasserburg und der Firma Meggle gehen, um auch hier aktiv in einen Lösungsprozess einzugreifen und nicht erst reagieren zu können, wenn bereits Lösungen auf dem Tisch liegen. Er bedankt sich in diesem Zusammenhang ausdrücklich für die hervorragende Arbeit der Interessengemeinschaft Edlinger Wasser. Auch der Umwelt- und Naturschutz spielt in seiner Planung für Edling eine große Rolle. Hier möchte Florian Prietz die Nutzung von gemeindlichen Flächen als Lebensraum für Insekten und Tiere intensivieren. Da die Gemeinde mit dem Obst- und Gartenbauverein bereits einen hervorragenden Mitstreiter an ihrer Seite hat, möchte er diesen Kontakt intensiv nutzen.
Für eine aktive und vorausschauende Ortsentwicklung steht Florian Prietz voll ein. Er möchte für die Entwicklung Edlings einen Plan entwickeln und sich auch mit dem Thema eines sinnvollen Wachstums intensiv auseinandersetzen. Zudem soll den Gemeinderäten zukünftig mehr Zeit für Beratungen und Diskussionen zum Thema Vision für Edling geschaffen werden. Sein großes Bestreben ist es in diesem Zusammenhang, durch früheres Agieren und planen, späteres reagieren müssen zu reduzieren und wenn möglich zu vermeiden. Direkt nannte er in diesem Zusammenhang das Thema Energie- sowie Verkehrskonzept und die Planung einer lebendigen Ortsmitte.
Um ein lebendiges Miteinander in Edling zu bewahren ist es in den Augen von Florian Prietz dringend notwendig, sich dem Thema der Ortsmitte, der Seele Edlings, dringend anzunehmen. Edling hat eine Geschichte und eine Tradition, wie uns der Film „Butterbrot und Freiheitsliebe“ und auch die Vereine jährlich mit ihren Veranstaltungen zeigen; dies gilt es unbedingt zu erhalten. In der 
Vorstellungsveranstaltung hat er nun den Anwesenden seine Vision einer lebendigen Ortsmitte skizziert. Edling braucht einen Platz, an dem sich Jung und Alt aufhalten und verweilen können. Um die Verkehrssicherheit möchte sich Florian Prietz zu kümmern. Hier möchte er mit Hartnäckigkeit und Konsequenz das Thema Kreisverkehr oder Ampellösung an der B304 nach Steppach verfolgen. Außerdem liegt ihm die Verkehrssituation in Edling im Allgemeinen, speziell der Bereich der Hauptstraße sehr am Herzen. In diesem Zusammenhang möchte er sich auch für die Anbindung der Ortsteile Steppach und Linden an Edling durch einen Fuß- und Fahrradweg stark einsetzen.
(Pressmitteilung der UBG Edling vom 23.09.2019)


16.09.2019 - Mitglieder der UBG Edling wählen Ihren Bürgermeisterkandidaten


09.08.2019 - Ferienprogramm der UBG Edling - Ausflug zur Berufsfeuerwehr München

Bei bestem Reisewetter machten sich 15 interessierte Mädchen und Buben am 9. August mit dem Bus auf den Weg nach München. Ziel war die Feuerwache 4 der Berufsfeuerwehr München in Schwabing.

Obwohl wir echte Profis der Edlinger Jugendfeuerwehr unter uns hatten, konnten wir von Feuerwehrmann Erich noch viel Neues und Interessantes über Einsatzfahrzeuge und Ausstattung erfahren.

Gerade als wir die Feuerwache betraten, wurden einige der Feuerwehrmänner zum Einsatz gerufen. Anders als bei unserer Feuerwehr in Edling gibt es bei der Berufsfeuerwehr keine Sirene oder Piepser. Die Ankündigung des Einsatzes erfolgt einfach über eine Durchsage, denn die Feuerwehrmänner sind ja während ihrem Dienst ohnehin auf der Wache. Innerhalb 60 Sekunden müssen sie ausrücken - nachts sind auch 90 Sekunden noch in Ordnung.

Die Kinder konnten die Schutzkleidung anprobieren oder das Atemschutzgerät aufsetzen. Wir nahmen alle im Hilfeleistungsfahrzeug Platz und bekamen das Equipment erklärt. So wissen wir jetzt, dass der B-Schlauch mit großer Spritze 800 Liter Wasser pro Minute verspritzen kann. Beeindruckend war auch die Geschwindigkeit, mit der die Drehleiter auf 30 Meter ausgefahren wird und wie sich das Drehleiterfahrzeug selbst stabilisiert.

Beim Zielspritzen konnten die Mädels und Jungs abschließend ihre Geschicklichkeit im Umgang mit der Wasserspritze unter Beweis stellen. Das machte großen Spaß.

Drei Stunden später rauchten uns die Köpfe und wir traten den Heimweg an.

Die UBG wünscht allen Edlingern – Groß und Klein - noch schöne Restferien!


03.06.2019 - Mit Erfahrung und neuem Schwung - UBG Edling wählt neuen Vorstand

Mit einem ausführlichen Tätigkeitsbericht und Rückblick auf die zurückliegenden zwei Jahre durch Helmut Hammerbacher begann die Jahres-hauptversammlung der UBG Edling am 3. Juni 2019 im Krippnerhaus.  

Nachdem Vorstand und Kasse von den Mitgliedern entlastet wurden, konnte ein neuer Vorstand gewählt werden. Mit dem bisherigen ersten Vorsitzenden Helmut Hammerbacher wurden auch die erfahrenen UBG Gründungsmitglieder Resi Hargasser, Reinhold Graf und Gudrun Kiefer wieder in die Vorstandschaft gewählt. Florian Prietz konnte die Wahl zum zweiten Vorstand für sich entscheiden und bildet zusammen mit Sandra Waldherr und Tobias Purainer die „Jugend“ im neuen Gremium. So aufgestellt kann die UBG mit Schwung und einem guten Fundament aus Erfahrung in die nächsten zwei Jahre starten. 


Des weiteren wurden auf der Jahreshauptversammlung die bisher erarbeiteten Themen zur Bürgermeister- und Gemeinderatswahl vorgestellt und mit den Mitgliedern diskutiert.